WOW! Ihr habt uns heute ordentlich bei unserer Spendenaktion auf betterplace unterstützt und betterplace hat verdoppelt. 660€ vom Verdopplungstopf gingen an uns! Ein großes Danke für euren heutigen Support!!!

Ab jetzt wird zwar nicht mehr verdoppelt, aber trotzdem ist jede Spende weiterhin wichtig, damit wir die Kosten für Dezember und Januar zusammen bewältigen können!

Deshalb freuen wir uns weiter über euren Support!

 

Startschuss für unsere Spendenaktion im Dezember! 130 Millionen Euro schießen wir in Deutschland Jahr für Jahr in den Himmel. Wir wollen euch einen Anreiz geben, euer Geld in diesem Jahr lieber für Reis & Bohnen für die Kids in unserem Waisenheim einzusetzen.

Alle Informationen zu unserer Spendenaktion findet ihr auf betterplace!

Euch allen eine frohe Adventszeit!

Euer Fonelisco e.V. Team

Wir  brauchen dringend eure Unterstützung, um die Miete am 1.7. zahlen zu können:

Wie wir zu Fonelisco kamen: Wir -Tim und David- zwei Studenten aus Würzburg waren im Frühling 2019 für ein Praktikum im Bugando Medical Centre in Mwanza. Dort lernten wir Prof. Deckert kennen, der uns mit Joseph bekannt machte. Joseph war so nett uns direkt einzuladen und so fuhren wir am darauffolgenden Tag ins Waisenhaus. Nach einem freundlichen Empfang und einer Führung über das Gelände spielten wir ersteinmal eine wilde Partie Fußball mit den Kindern. Anschließend gab es für alle ein gemeinsames Essen und da an diesem Abend auch gerade eine Delegation aus der Stadt zu Besuch war, bekam der Abend einen festlichen Rahmen. Es wurde viel gelacht, gesungen und getanzt, was für uns aber auch besonders für die Kinder ein riesen Spaß war. Wir hatten während unseres Aufenthalts dann noch mehrmals die Gelegenheit Joseph und die Kinder zu treffen, was eine sehr wertvolle und beeindruckende Erfahrung gewesen ist. Die Kinder sind bei Joseph in besten Händen, der alles dafür gibt jedem von ihnen trotz geringer Mittel ein Zuhause zu bieten. Wir wünschen Fonelisco alles Gute für die Zukunft! Tim und David

Auch Wolfgang begleitet Fonelisco schon lange und möchte seine Geschichte mit euch teilen. Unterstützt auch ihr Fonelisco  und macht bei unserer Spendenaktion mit. Jeder Euro für die hohen Kosten im Juli wird dringend gebraucht. Jetzt aber Wolfgangs Geschichte:

Deswegen unterstütze ich FONELISCO

Im Dezember 2015 bin ich mit meinem Sohn Simon nach TANZANIA geflogen, um meinen Sohn Lukas zu besuchen, der ein halbjähriges Praktikum bei der sports-charity in MWANZA gemacht hat und dort als Co-Trainer für den lokalen Fußball Erstligisten TOTO AFRICAN MWANZA gearbeitet hat. Die Eindrücke, in eine völlig andere Welt einzutauchen, waren überwältigend. Eines Tages fragte Lukas, ob wir Lust hätten, ein Waisenheim zu besuchen, das von Joseph geleitet wird, bei dem, Lukas anfangs gewohnt hatte. Wir fuhren hin und waren begeistert. Warum begeistert?

 

 

  1. Mit welcher Freude und Aufgeschlossenheit uns die Kinder empfingen, fantastisch!
  2. Mit welcher Hingabe Joseph von seinem Projekt berichtete, das Leuchten in seinen Augen, phänomenal!
  3. Dass Waisenkindern eine lebenswertes Leben mit Schulbildung gegeben werden kann, wunderbar!
  4. Der Umgang der Kinder untereinander, Spielen mit wenig Mitteln, die Kinder waren glücklich, beeindruckend!
  5. Der Umgang des gesamten Teams untereinander, liebevoll und entspannt, vorbildlich!

Lukas berichtete, wie das Haus aussah, als er es im August 2015 das erste Mal gesehen hatte und wie sich das entwickelt hat und war begeistert. Und ich war es auch und bin es immer noch, die Eindrücke wirken nach. Zu Hause angekommen, habe ich FONELISCO e.V. gefunden und damit endlich ein Sozialprojekt gefunden, was mir jeden Spendeneuro wert ist. DANKE an all ehrenamtlichen Helfer bei FONELISCO e.V., die Ihr das neben Eurer Arbeit, Eurem Studium macht. Euch gebührt Respekt und Anerkennung aller, ich wünschte, in unserer Gesellschaft gäbe es mehr so engagierte Ehrenamtliche.

Deswegen unterstütze ich FONELISCO. Machst Du mit?

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Hallo zusammen,
mein Name ist Robin Schwerdt. Ich habe von März bis April dieses Jahres im Volontärshaus von FONELISCO gelebt und konnte hierdurch einen kleinen Einblick in den Alltag vor Ort gewinnen. Ich bin damals nicht als Volontär nach Mwanza gereist, wie es wohl der Normalfall ist, sondern als „einfacher“ Besucher. Umso überraschter bin ich gewesen, wie herzlich und offen ich in der Fone-Familie aufgenommen worden bin. An meinem ersten Tag vor Ort dauerte es keine fünf Minuten und ich war umgeben von Kindern, die mit mir Karten, Fangen, Verstecken und Fußball spielen wollten. Ich war zunächst ziemlich überrascht und auch ein wenig überrumpelt von der Offenherzigkeit, die einem Fremden direkt nach der Ankunft entgegengebracht wird. Wie konnte das sein? Sollten Straßen- und Waisenkinder aufgrund ihres Hintergrunds nicht vielmehr zurückhaltend, resistent, wenn nicht gar ein wenig misstrauisch gegenüber allem Fremden sein? Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und es brauchte ein wenig bis ich realisierte, woran das lag. Wie sagt man so schön: Ein Kind, dem man mit Toleranz begegnet, welches man ermutigt, lernt Offenheit und Selbstvertrauen. Ein Kind, dem man Zuneigung entgegenbringt, lernt Freundschaft zu empfinden. Die Kinder bei FONELISCO sind derart offenherzig, weil es ihnen so tagtäglich vorgelebt wird und ein jeder Mitarbeiter, sei es Joseph, Pius, Eddie und all die anderen lokalen Betreuer, die Köchinnen, die Massai, die Volontäre und viele mehr als gutes Vorbild vorangehen. Es ist schön zu wissen, dass die Kinder unter teilweise sehr schwierigen Umständen trotz allem so gut betreut werden.
Vielen Dank FONELISCO!
Euer Robin

Die ersten Fonelisco Stories, die wir erzählen möchten, stammen von Johanna und Dominik – dem Vorstand des Fonelisco e.V. Wir freuen uns auf viele weitere tolle Fonelisco Stories und hoffen auf eine rege Beteiligung an unserer Spendenaktion. Hier könnt ihr uns unterstützen: Zur Spendenaktion

Liebe Freunde von Fonelisco,

 

wir haben uns ein wenig Zeit genommen und auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und in unserem Jahresrückblick die Finanzen Foneliscos, aber auch die Chronologie der Ereignisse sortiert. Wir hoffen euch damit einen guten und transparenten Überblick geben zu können und wünschen euch ganz viel Freude beim Lesen! Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung.

 

Den Jahresrückblick 2018 könnt ihr euch hier anschauen!

 

Ganz liebe Grüße

 

Euer Fonelisco e.V. Team

Geflüchtete in Tansania

120.000 Menschen beantragten im Jahr 2017 in Tansania Asyl. In Deutschland waren es 2017 in etwa 220.000 Anträge. “Das sind ja fast doppelt so viele, da haben wir es mal wieder”, hört man es schon tönen. Das mag sein, aber in Relation hierzu sollte man sich einmal die Bruttoinlandsprodukte der beiden Länder im selben Jahr anschauen: Während Tansania ein solches in Höhe von 52,09 Milliarden Dollar aufwies, kam Deutschland auf 3,677 Billionen US-Dollar, also etwa 700 mal so viel.

Um das wirtschaftliche Defizit auszugleichen, ist Tansania dringend auf die Hilfe des UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen) angewiesen, die im Westen des Landes Flüchtlingslager betreiben. Geflüchtete in Tansania kommen insbesondere aus der Demokratischen Republik Kongo und Burundi. Im Kongo herrscht seit vielen Jahren Bürgerkrieg. Auch in Burundi war dies lange der Fall, viele Hutu flohen bereits seit 1972 vor ethnischen Säuberungen durch die Tutsi nach Tansania. Ab 2007 wurden 220.000 damals aus Burundi Geflüchtete etappenweise eingebürgert. Seit 2015 fliehen erneut viele Menschen aufgrund der Unruhen rund um die Präsidentschaftswahlen in Burundi. Neben dem Kongo und Burundi war auch Ruanda lange Zeit ein Herkunftsland Geflüchteter. Insgesamt nahm Tansania etwa 1,5 Millionen Geflüchtete allein zwischen 1993 und 2000 auf.

Warum fliehen so viele Menschen nach Tansania? Ein Grund ist natürlich die geographische Nähe Tansanias. Schließlich schätzt man, dass etwa 79% der Geflüchteten auf dem afrikanischen Kontinent in Zentral- und Ostafrika beheimatet sind. Aber es ist auch die vergleichbar hohe politische Stabilität Tansanias, die den Staat zu einem der Hauptaufnahmeländer von Geflüchteten machten. Zum anderen erkannte Tansania bereits früh, welche Chance der Bevölkerungszuwachs in wirtschaftlicher Hinsicht bedeuten könnte. Aber auch in Tansania gibt es viele Debatten um Migration, auch hier fürchten sich Personen vor einem Mangel an Arbeitsplätzen oder Kriminalität. Viele Migranten kommen nur in Lagern unter, die Integration ist für einen finanzschwachen Staat wie Tansania eine gewaltige Aufgabe. Und trotzdem können wir sehr viel von den Tansaniern lernen, wie sie sich dieser Herausforderung stellen. Es zeigt aber auch, dass wir über den europäischen Tellerrand hinausblicken sollten, denn nicht nur Europa muss sich mit Integration und Migration auseinandersetzen. “Fluchtursachen bekämpfen” wird überall gepredigt. Aber was heißt das überhaupt? Die Antwort darauf würde diesen Rahmen sprengen. Aber ein wichtiger Bestandteil hiervon ist die Prävention. Allzu oft ist Armut der Ursprung für Konflikte. Genau hier versuchen wir anzusetzen. Tansania ist keines der Länder, die wir automatisch mit Migration verbinden. Und das soll auch so bleiben. Schafft man es, Tansania langfristig durch nachhaltige Entwicklungshilfe zu mehr Autarkie zu verhelfen, so kommt dies letztlich der gesamten Region zugute. Einen kleinen Beitrag hierzu wollen wir mit FONELISCO leisten.

Unterstützt uns dabei mit einer Spende auf betterplace oder unser Konto!

Für mehr Informationen rund um die Situation von Geflüchteten: https://fluechtlingsforschung.net/ostafrikas-fluchtlinge/

Bildquelle: https://www.unhcr.org/thumb3/5a05c7d81.jpg