18.03.2017 Tansanische Küche

Gestern gab es nicht viel zu berichten. Wir haben den Tag hauptsächlich mit suaheli lernen verbracht. Nach Feierabend haben wir noch an unseren Berichten geschrieben. Weil es dunkel war, begleitete uns Eddie wieder zurück zum Volontärshaus. Paul war auch dort und wir quatschten noch länger draußen und alberten wieder herum. Wir kitzeln Eddie einfach zu gerne, weil er so kitzelig ist und ihn das ärgert und er dann immer vor uns wegrennt 😉 Zwischendurch haben wir noch zu Abend gegessen und uns sehr über die Wassermelone gefreut, die es als Nachtisch gab.
Heute morgen wollten wir in die Stadt um neues Internet zu holen und einige Dinge fürs Mittagessen zu besorgen, denn wir wollten mittags bei Paul kochen. Morgens gab es erst einmal eine tolle Abwechslung zu Chapati, Mandaazi. Bei mir werden diese eigentlich „Fastnetsküchle“ genannt und meine Oma machte diese immer in der Zeit um Fasnet. Hier kann man diese auch an vielen Ständen in der Stadt oder auch hier in Ilemela kaufen. Sie sind ziemlich lecker 😀 Ich tunkte sie noch in etwas Zucker und wir aßen Mango dazu.
Frühstück
Hier liebe Grüße an meine Oma 😉

Wir waren uns gar nicht sicher welches Daladala in die Stadt fährt. Zum Glück half uns Helen aus. Wir liefen dann zur Bushaltestelle und trafen auf dem Weg noch Paul. Uns kam sogleich ein richtiges Daladala entgegen. Zumindest stand dort Ilemela-Kishiri drauf. Es fuhr dann aber in die falsche Richtung. Zum Glück war nach einer Station die Endstation und das Daladala drehte um und wir stiegen dann kurzerhand in ein anderes Daladala. Mit im Daladala saß ein Mann. Er grüßte uns und zum Glück haben wir nun auch die Begrüßungsfloskeln drauf und wir konnten ihm auch sagen, dass wir in die Stadt gehen wollen, aber was er dann noch sagte, keine Ahnung. Ich schätze mal er wollte uns erklären, dass wir im falschen Daladala saßen. Aber gut, wir kamen gut in der Stadt an und stiegen rechtzeitig aus. Die Suche nach dem Airtel-Internet-Shop gestaltete sich schwieriger. Wir dachten dieser sei an dem Kreisel, an dem wir ausstiegen. Er war aber einen Kreisel weiter entfernt. Nach etwas Suche fanden wir diesen. Gegenüber war auch eine Bank, in die wir zuerst gehen wollten. Vor den Banken steht meist ein Sicherheitsbeauftragter, der uns erklärte, dass wir warten sollten. Irgendwann wollte ich nicht mehr warten und wir gingen zu einer anderen Bank. Nach mehreren Banken und einem Gespräch mit einem anderen Deutschen, stellte sich heraus, dass wohl ein generelles Problem mit den Bankautomaten zu geben schien. Nach ungefähr einer Stunde bekamen wir dann aber glücklicherweise doch Geld und konnten unser Internet aufladen gehen. Wir gingen auch durch die Stadt um die Lebensmittel fürs Mittagessen zu besorgen. Dies gestaltete sich etwas schwieriger und wir irrten ein wenig durch die Straßen und durch drei Supermärkte (was eigentlich hier kleine Läden sind, aber sie verfügen meist über einen Kühlschrank und eine Gefriertruhe und auch Generatoren und somit kann man dort auch gekühlte Ware oder Eis bekommen). Letztendlich fanden wir auch den Weg zur Bushaltestelle. Es war schon ziemlich spät. Wir gingen zu FONE, wo wir Eddie trafen. Mit ihm zusammen gingen wir zu Pauls Appartment um dort zu kochen. Die Küche war nun echt interessant. Im Volontärshaus steht eine normale Küche, also Küchenmöbel wie ich sie aus Deutschland kenne, aber ohne elektronischen Geräte, dafür mit Gaskocher. Pauls Küche bestand aus einer Theke und zwei Kerosinkochern. Unser Rindfleisch mit Kartoffeln wurden super und eine gelungene Abwechslung zu unserem sonst doch eher eintönigen Essen. Danach chillten wir noch in Pauls Zimmer und quatschten und lernten suaheli.
Küche