14.8 – Eindrücke aus dem Leben hier

Ich wollte noch gerne ein paar Eindrücke von hier mitgeben. Vieles läuft hier anders und natürlich erfahre ich nur einen kleinen Teil und es ist noch schwieriger das für andere in Worte zu fassen, dennoch möchte ich dies versuchen. Hier sind ein paar Fotos, die ich auf dem Weg zum Tunza Beach geknippst habe.


Hier sieht man ein Wohnhaus und dahinter einen Hügel, wie es hier viele gibt. Mwanza hat meiner Meinung nach zurecht den Kosenamen „Rockcity“. Es gibt hier viele Hügel und noch viel mehr Steine. Das gezeigte Haus ist ein gewöhnliches Wohnhaus hier.


Weitere Häuser


Dieses Bild zeigt einen Einkaufsladen. Diese sind meistens vergittert zum Schutz und man bekommt seine Waren durch ein kleines Loch im Gitter. Außerdem sind die Läden nicht begehbar. Es gibt hier keine Supermärkte, außer in der Innenstadt von Mwanza selbst. Diese sind meistens jedoch teurer. Kleine Läden haben auch keinen Kühlschrank -außer manche für Soda. D.H. es gibt keine Butter, Milch, Joghurt, Käse, Wurst etc. zu kaufen. In diesen kleinen Läden gibt es dennoch das meiste: Toast, Seife, Creme, Waschpulver, Tee, Batterien, Süßigkeiten… Auch ein paar Lebensmittel wie Mehl, Zucker,Bohnen und Kartoffeln. Diese werden abgewogen wie mit einer Waage aus Omas Zeiten wo auf der einen Seite das Lebensmittel ist und auf der anderen Seite ein Gewicht.


Gemüse und Obst kann an diesen Ständen gekauft werden, die es sehr oft am Straßenrand gibt. Außerdem gibt es kleine lokale Märkte, bei denen es eine Ansammlung dieser Stände gibt. Auf unserem lokalen Markt werden noch Fische verkauft. Diese liegen ebenfalls an solch einem Stand und die Verkäuferinnen versuchen mit einem Stück Zeitung mehr oder eher weniger erfolgreich die Mücken wegzuwedeln.
Außerdem gibt es manchmal einen Käfig, in dem Hühner -natürlich lebend- sind.

Das wars erstmal, bis dann!