08.03.2017

Heute morgen gab es dann also Chapati mit Banane, das war echt lecker.
Bei FONE lernten wir zuerst wieder mit Eddie kiswahili. Heute Obst, Gemüse, Essen und ein paar nützliche Wörter und Sätze fürs gemeinsame Lernen.
Mit den Kindern aus der 5.+6.Klasse übten wir noch ein wenig die Farben.
Währenddessen fing es an heftig zu regnen und Eddie meinte das bleibt nun so. Ich hatte leider keine Jacke mit, fand aber zum Glück einen Regenschirm in meinem Rucksack. Unser Weg nach Hause zum Mittagessen war also ein wenig nass. Der Trampelpfad wurde zum Bach und ein Motorrad kam vorbei, das meine Hose mit Schlamm bespritzte. Gar nicht so lustig, denn das Waschen wird hier bestimmt anstrengend sein, da es keine Waschmaschinen gibt.
Als Mittagessen gab es dann mal wieder Spaghetti. In der Mittagspause las Nicole etwas aus ihrem Buch „Kulturschock Tansania“ vor. Es ging um die Ranghierarchie und die Arbeitsmoral.
Auf dem Weg zurück zu FONE, wollten wir noch etwas Süßes kaufen. Mit mangelnden Suahelikenntnissen wurde uns auf die Frage nach „Pipi“ (Süßigkeiten) Lollys angeboten. Nicole wollte Gummibärchen, aber das englisch verstanden sie leider nicht oder hatten sie nicht. Ich fragte nach Schokolade. Es gab dann zumindest Schokoladenkekse. Leider nicht sonderlich gut und schon seit einem halben Jahr abgelaufen, aber was solls. Das ist vllt auch wieder so ein „typisch deutsch“ Ding, dass man Sachen danach nicht mehr verkaufen darf. Was ja auch nicht bei allen Lebensmitteln so sein müsste, denn diese sind ja meist noch noch Mindesthaltbarkeitsdatum gut. Ich bin froh, dass sie uns verstanden haben und alle echt so nett sind uns unsere mikrigen Suahelikenntnisse gemixt mit englisch versuchen zu verstehen. Und viele verstehen uns tatsächlich und keiner ist uns böse wenn wir ihnen nur mit „Ich verstehe nicht“ entgegnen.
Abends spielten wir noch mit den Kids Tauziehen und Seilhüpfen. Das geht zum Glück auch ohne sich gut zu verstehen sehr gut  Wir aßen noch Ugali mit kleinen Fischen (die Eddie und Nicole aufessen mussten, weil ich die nicht mag) mit den Kids und Eddie begleitete uns dann zurück zum Voluntärshaus weil es schon dunkel war.
Abends versuchte ich noch meine Wäsche zu waschen. Leider gibt’s hier ja keine Waschmaschine. Ich hängte zuerst eine Wäscheleine auf und machte Wasser mit dem Wasserkocher warm. Irgendwie wurde die Wäsche dann auch fast sauber. Naja bis auf das weiße Top, das jetzt blaue Flecken hat. Und nun hängt alles im Bad und trotz auswringen tropft es. Naja, nun muss man eben durch einen tropfenden Dschungel gehen wenn man auf Toilette mag. Ich hoffe es trocknet bald.